Es ist immer noch so ziemlich derselbe Tag, nur dass ich mich (abgesehen von leichten Kopfschmerzen) augenscheinlich schon wieder ein wenig von meiner Schreibblockade erholt haben tu – zumindest handschriftlich. Das ist ja schon einmal ein Anfang, oder doch?
Gerade habe ich ein kurzes Nickerchen gehalten, um doch noch ein wenig Ruhe zu tanken. Außerdem habe ich mir ein paar Cornflakes, eine Aspirin und ein mini Twix „rein gehauen“ – die Cornflakes und das Twix, um meinen Blutzuckerspiegel wieder auf Vordermann zu bringen; das Aspirin gegen Kopfschmerzen (ja, das hätte jetzt sicherlich keiner geahnt).
Zudem bin ich (vor meinen Schläfchen) noch auf das Dach des 9-stöckigen Mehrfamilienhauses, in dem ich jetzt wohne, „geklettert“ (erst mit dem Aufzug in den 9. Stock und dann die Treppe bis es nicht mehr weiter ging). Dort habe ich dann die die frische Luft, den lauen Wind, die Aussicht und ein bisschen Frieden genossen.
Man könnte sich jetzt fragen, warum ich dafür aufs Dach steige und nicht etwa in den anliegenden Park gehe. Die Antwort ist entsprechend einfacher: Vor nicht allzu langer Zeit (um genau zu sein letzte Woche, wann auch sonst?
) hat mir mein Gastvater das Dach als „Geheimtipp“ empfohlen, da man dort ziemlich einsam seine Zeit verbringen kann – und das sogar im Sommer (bei über 30°C), allerdings nur mit einem Liegestuhl und einem Six-Pack Bier.
In meinem Fall habe ich das Bier und den Stuhl allerdings weggelassen, weil ich das Bier erst noch hätte kaufen müssen und dann auch noch (samt Stuhl) zum Aufzug und die Treppen hoch tragen müssen, dafür war ich aber eindeutig zu Faul, außerdem ist es nicht einmal mehr Sommer. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, sind die 21°C hier doch schon recht nah an deutschen Sommertemperaturen dran sind.
Eventuell hole ich das aber noch nach, da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Man wird es ja sehen…
Mittlerweile fühle ich mich schon wieder ganz munter und voller Tatendrang (zwar nicht übermäßig, aber immerhin). Was will man mehr?
*euch lieben tu*

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