14
Mrz
09

Hallo, ich bin ein Panda

Heute ist Samstag, Wochenende, endlich! Hat ja lange genug gedauert…aber was ist? Klar, ich bin erkältet, musste ja so kommen. Gut, zugegeben, schlimm ist es mit meiner Erkältung noch nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden und da hab ich entschieden keinen Bock drauf (genau wie auf meinen Chinesisch-Test am Montag – da macht sich bei mir doch glatt wieder die gute alte Prüfungsnervosität breit, mit allem, was so dazu gehört – klasse! :D). 

Aber was solls, ich will ja nicht meckern, das bringt schließlich auch nicht viel. Da lehn‘ ich mich lieber zurück und höre ein wenig Musik, um mein allgemeines Befinden etwas aufzubessern, nachdem ich jetzt ein kurzes (anderthalb-stündiges) Nickerchen gehalten habe. Gebracht hat das aber auch nix, weil ich jetzt erst recht müde bin 😛 Ich bin so talentiert, ey! 😀

Anyway darling, heute Morgen bin ich dafür schon um kurz vor 8 Uhr aufgestanden, weil ich zusammen mit meiner Gastschwester Nali (11) den „Taibei Zoo“ besuchen wollte, um – na ratet mal? – jaaaa, um Pandas anzugucken und dämliche Souveniers einzukaufen! 😀 

Um kurz vor 9 Uhr haben wir uns dann frisch und voller Tatendrang auf den Weg für unser (leider viel zu kurzes Abenteuer) gemacht. Bevor wir uns jedoch mit der MRT von einem Ende der Stadt auf zum anderen Ende machten, gönnten wir uns (auf meine Kosten versteht sich ;-)) noch ein ordentliches Frühstück an einem der unzähligen Corner-Shops, an denen wir vorbei liefen.

Um kurz nach 10Uhr standen wir dann endlich vorm Zoo und trafen dort, wie im Vorfeld besprochen, auf einige meiner Freunde, da wir eigentlich alle zusammen die Pandas anschauen wollten, die als „Geschenk“ von China an Taiwan verliehen wurden (oder irgendwie so etwas, ich kann mich nicht recht an die genauen Umstände erinnern). Da der Zeitplan meiner Gastschwester allerdings schon wieder ziemlich vollgepackt war und sie daher um 13 Uhr schon wieder zu Hause sein musste, machten wir zwei hübschen uns gleich auf den Weg, um uns für die Panda-Besichtigung anzustellen, was im Endeffekt eigentlich auch alles gewesen ist, was wir gemacht haben – abgesehen vom Mitbringsel kaufen versteht sich 😉

[Anders als in Deutschland, kann man in Taiwan auch einfach mal nur für eine Stunde in den Zoo gehen, da man als Schüler umgerechnet nur, lass mich lügen, sagen wir 90 ct. bezahlt, als Erwachsener muss man ungefähr 1,50€ blechen – in Hannover z.B. kann man von solchen Preisen ja nur Träumen, da ist man nämlich alleine für den Eintritt für 4 Leutchens schon mindestens 100€ los und dann will man ja evtl. auch noch mal was essen oder trinken, wenn man nicht selber alles mitschleppt sich herum schleppt und mit Souveniers ist da auch nicht viel zu machen – oder kann man dort für knapp 8€ ein Touristen-T-Shirt kaufen? Ich wage es zu bezweifeln…(das T-Shirt ist übrigens größe L und ich habe es gekauft um es entweder als Nachthemd zu benutzten oder wahlweise auch, um es an meinen Papi abzutreten, damit der dadrin schön doof aussieht – hoffentlich tut er mir den Gefallen und zieht’s mal an 😀 Irgendwie werd ich ihn überreden, es bei der nächsten Family-Reunion zu tragen ;-)] 

Na ja, um die Bärchen übehaupt zu Gesicht zu bekommen, mussten wir als ersten gute 20, 30 Minuten warten, aber was nimmt man für so eine „once-in-a-lifetime“-Aktion nicht alles in Kauf? Als wir dann endlich in das Panda-Haus hinein durften, schlugen die Emotionen hoch und wir beiden (meine Schwester und ich) konnten es kaum mehr erwarten, die putzigen Tierchen zu Gesicht zu bekommen…

Als es dann aber endlich soweit war, haben wir eigentlich nicht viel und vor allem nicht lange etwas von den Bärchen gesehen, da wir von dem Sicherheitspersonal ziemlich flott am Gehege vorbei und wieder hinaus gescheucht wurden…ein wenig enttäuschend, wenn ich ehrlich bin…Aber hey, wie oft im Leben hat man schon die Chance, echte, lebende Pandas anzugucken und das nicht in der Glotze, das ist eine Sache, an die ich mich gerne erinnern möchte! 😀 

Ich bin nur froh, dass ich meine Videokamera mitgebracht habe, dass ich mir die Pandas noch ein paar mal anschauen kann, denn im Moment könnte man eigentlich meinen,  ich hätte das ganze nur geträumt, da ich die Pandas tatsächlich nur für wenige Sekunden zu Gesicht bekommen habe (als Beweis dafür möchte man sich doch bitte das folgende Video ansehen ;-)). 

So viel zu mir und meinem Samstag, nach dem jetzt gleich anstehenden Abendessen, lerne ich wohl besser noch ein wenig Chinesisch und schreibe dann evtl. noch mal irschendwas, immer vorausgesetzt, mir fällt irgendwas auch nur halbwegs vernüftiges ein und ich werde nicht von Clemens abgelenkt 😛

Bis Gestern!

[P.S.: In Anlehnung an meinen Kumpel Fabi: Für Fehler und Schrift haftet der Stift (oder in meinem Falle die amerikanische Word-Version auf meinem Computer, die sämtliche Rechtschreibprüfungen von French über Italian hat…nur kein Görmän…püüh. Diese Ignoranz!]

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1 Response to “Hallo, ich bin ein Panda”


  1. 1 clee
    15. März 2009 um 01:13

    joo…fett bäären :D…wobei, ich steh ja mehr auf die gummibärchen-variante stehe^^
    naja, nach den 3 stunden telefonat heute weiß ich noch ganz viel, was ich sagen kann :)…
    naja, ich hab lieb :-* (*hehe*)


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